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Wochenbrief

Danke

Der letzte Programmtag der Saison, die zentralen Erkenntnisse aus der Publikumsumfrage und eine Geschichte über die Gessnerallee, die alle lesen sollten. Wochenbrief #87

Team Gessnerallee, 24. Juni 2026

Copyright: Hannah Gottschalk

Liebe Besucher*innen der Gessnerallee, liebe Künstler*innen

Vergangenen Samstag liessen wir mit Grilladen, kühlen Drinks und der inklusiven Sommer-Quiz-Nacht von KAFi Q die Saison 2025/26 ausklingen. Gemeinsam haben wir nicht nur ein schönes Saisonende gefeiert, sondern auch auf viele bereichernde Begegnungen zurückgeblickt. Dafür danken wir allen Künstler*innen, Partner*innen, Förder*innen und Besucher*innen, die die Gessnerallee in den letzten zehn Monaten geprägt haben.

Copyright: Hannah Gottschalk

Zudem möchten wir mit Ihnen die wichtigsten Erkenntnisse aus der Publikumsbefragung teilen, die wir vor einem Monat durchgeführt haben. Danke an alle, die daran teilgenommen und ihre Gedanken, Erfahrungen und Perspektiven mit uns geteilt haben. Die vielen Rückmeldungen sind für uns wertvoll. Wir nehmen sie mit, werten sie sorgfältig aus und lassen sie auf unterschiedlichen Ebenen in unsere weitere Arbeit einfliessen.

Profil und Wahrnehmung 

  • Die stärksten Assoziationen zur Gessnerallee sind Inklusion, Tanz, Performance, Offenheit, Community, Diversität und Internationalität. 

  • Sie wird als ein Ort für zeitgenössische Performing Arts wahrgenommen, der Experimente ermöglicht, unterschiedliche Perspektiven zusammenführt und gesellschaftliche Vielfalt abbildet. 

  • Gleichzeitig spiegeln die Rückmeldungen eine wiederkehrende Herausforderung: den Anspruch auf Offenheit für viele Menschen erlebbar zu machen und nicht als exklusiv oder abgeschlossen wahrgenommen zu werden.

  • Mehrfach wird angeregt, Inhalte, Diskurse und künstlerische Ansätze verständlicher zu vermitteln, ohne dabei an inhaltlicher Tiefe zu verlieren.

Programm 

  • Die Rückmeldungen zum Programm zeichnen das Bild einer sorgfältig kuratierten, experimentellen und formatübergreifenden Programmarbeit. 

  • Viele Besucher*innen verbinden die Gessnerallee mit der Möglichkeit, neue Künstler*innen kennenzulernen und sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. 

  • Gleichzeitig weisen die Antworten darauf hin, dass das Programm teilweise als schwer zugänglich wahrgenommen wird und die Erwartungen an einen Besuch nicht immer eindeutig sind.

  • Gewünscht werden mehr internationale Gastspiele, eine weitere Schärfung des künstlerischen Profils sowie Formate, die Begegnung und Gemeinschaft fördern. 

Barrierefreiheit 

  • Die Massnahmen werden positiv bewertet. Besonders geschätzt werden Relaxed Performances, Übertitel sowie die detaillierten Informationen zur Zugänglichkeit von Veranstaltungen. 

  • Gleichzeitig enthalten die Kommentare konkrete Anregungen zur Weiterentwicklung einzelner Massnahmen und machen deutlich, dass Barrierefreiheit als fortlaufender Prozess verstanden werden soll. 

  • Vereinzelt wird zudem angeregt, die Verbindung zwischen kommunizierter Zugänglichkeit und gelebter Vielfalt im Publikum weiter zu stärken. 

Und wem die Gessnerallee und ihre Geschichte am Herzen liegen, dem sei die Reportage des Journalisten und Fotografen Julien Felber ans Herz gelegt. Gemeinsam mit dem Stadtoriginal Alice Bamberger begibt er sich auf eine Reise durch die Geschichte dieses Hauses und zeichnet das Bild eines Ortes im Wandel der Zeit.

Copyright: Hannah Gottschalk

Jetzt zum wöchentlichen Überblick über Zeitungsartikel, Neuigkeiten und alles, was wir mit Ihnen teilen wollen. 

Zeitung 

Wenn es dunkel wird

Wenn es im Theater dunkel wird, liegt ein Versprechen in der Luft. Im «Gedanken zu Theater» schreibt die scheidende künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des Tanzhauses Zürich, Catja Loepfe, über genau diesen Augenblick: dass etwas beginnen kann, was ausserhalb dieses Raumes nicht möglich wäre. Ein Moment, in dem Wahrnehmungen verrutschen, Gewissheiten ins Wanken geraten, neue Formen des Zuhörens, Denkens und Zusammenseins entstehen. Zum Beitrag

Militär, Autobahn und Freies Theater – die Geschichte der Gessnerallee

Der Journalist und Fotograf Julien Felber begibt sich auf einen historischen Parcours durch die über 150-jährige Geschichte der Gessnerallee. Von Kavalleriepferden und Kasernenbetrieb über Jugendbewegungen und Autobahnpläne bis hin zum Freien Theater. Begleitet wird er von Alice Bamberger, Ladenbesitzerin und Zeitzeugin, deren persönliche Erinnerungen die Geschichte des Hauses mit jener der Stadt verweben. Zum Beitrag

Ausserdem

Der Vorverkauf für das Zürcher Theater Spektakel startet am 26. Juni. Besonders freuen wir uns, dass die Arbeit «Multitud» der uruguayischen Choreografin Tamara Cubas zunächst bei uns in der Gessnerallee zu sehen sein wird, bevor sie auf die Landiwiese weiterzieht. Wer sich schon jetzt einen Überblick über die diesjährige Festivalausgabe verschaffen möchte, findet das gesamte Programm auf der Website des Zürcher Theater Spektakels. Ein schöner Ausblick auf den Kultursommer nach unserem Saisonabschluss.

Bevor wir uns in die Sommerpause verabschieden, geben wir Ihnen nächste Woche noch einen Ausblick auf die kommende Spielzeit an der Gessnerallee.

Wir wünschen Ihnen eine gute zweite Wochenhälfte. 

Das Team der Gessnerallee

Copyright: Hannah Gottschalk

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